Neues Video: "Ein Werk. Meine Geschichte" mit Dr. Franziska Kunze

In der zweiten Folge unserer Reihe „Ein Werk. Meine Geschichte“ stellt sich Dr. Franziska Kunze vor, Sammlungsleiterin Fotografie und Zeitbasierte Medien in der Pinakothek der Moderne. Sie erzählt, wie sie zur Fotografie und zu zeitbasierten Medien gekommen ist, welche Rolle die Sammlungsgeschichte spielt – und welche neuen Akzente sie heute setzt.
Für unsere Reihe hat sie sich Sigmar Polkes Werk „Pavillon, Biennale Venedig (1986)” ausgesucht: einen Silbergelatineabzug aus dem Kontext seines Beitrags für den Deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig. Franziska Kunze spricht über Polkes experimentellen Umgang mit Bild und Material, über Fotografie als Spur – und darüber, warum dieses Werk für sie und die Sammlung der Pinakothek der Moderne so spannend ist. Außerdem gibt sie Einblicke in aktuelle Erwerbungen wie Anouk Kruithofs raumfüllende Videoinstallation „Universal Tongue“, die auf ihre Bitte durch PIN. erworben wurde.
🎬 Video & Schnitt: Zeynep Oktay / PIN. Freunde
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Fragen aus dem Gespräch:
1. Sie sind jetzt seit sechs Jahren Kuratorin für Fotografie und zeitbasierte Medien an den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Wie hat sich Ihre Leidenschaft für diese Ausdrucksformen entwickelt?
2. Auf welche Schwerpunkte hat Ihre Vorgängerin Inka Graeve Ingelmann bei der Entwicklung der Sammlung den Fokus gelegt? Bauen Sie darauf auf oder versuchen Sie, ganz neue Akzente zu setzen?
3. PIN. hat gerade auf Ihre Bitte die raumfüllende achtkanalige Videoinstallation „Universal Tongue“ von Anouk Kruithof erworben. Was fasziniert Sie an diesem Werk?
4. Wie kam es dazu, dass Sie sich für das Werk „Pavillon, Biennale Venedig (1986)“ von Sigmar Polke entschieden haben, einen Silbergelatineabzug aus dem Kontext seines Biennale-Beitrags, der 1992 erworben wurde?