Förderziele 2021

Die PIN. Party hat sich seit der Eröffnung der Pinakothek der Moderne im Jahre 2002 zu einem der wichtigsten Instrumente zur Unterstützung und finanziellen Absicherung der Pinakothek der Moderne und des Museums Brandhorst entwickelt. Die Rekorderlöse aus dem vergangenen Jahr kamen der Realisierung von Ankaufswünschen, Ausstellungen und Vermittlungsprojekten der vier Museen unter dem Dach der Pinakothek der Moderne und des Museums Brandhorst zugute. 

ERWERBUNGEN

Wenn wir aus heutiger Sicht auf das kommende Jahr schauen, so ist die Wunschliste der Sammlungen wieder lang. Dazu gehören beispielsweise Videos von Mario Pfeifer und Alexandra Ranner, frühe Zeichnungen von Barbara Hammer und ein Carbon Bicycle von Ross Lovegrove. Wir möchten diese Wünsche gerne erfüllen und helfen, das Moderne zu sammeln und museal zu dokumentieren. 

KUNSTVERMITTLUNG

Auch der Vermittlung wird im kommenden Jahr wieder eine wichtige Rolle zukommen. Für 2020/21 hoffen wir auf Kontinuität bereits bestehender Projekte. Dazu gehört seit vielen Jahren das beliebte Programm PIN.OCCHIO für Hortkinder aus kunstfremden Milieus, das Sommerferienprorgamm und das allsonntäglich stattfindende Angebot Kinder können Kunst. Formate wie Kunstauskunft oder wie Kunst und Spiele (2-5 Jahre) und die Arbeit mit dem von PIN. mitfinanzierten östlich der Pinakothek der Moderne und südlich des Museums Brandhorst erichteten DesignBuild Pavillon werden uns im nächsten Jahr vor neue Aufgaben stellen. Wir möchten dazu beitragen, dass viele Menschen aller Generationen gute Erfahrungen mit diesem temporären Vermittlungsort machen, der bis auf Weiteres ersetzen soll, was einst nicht gebaut werden konnte: Ein Ort für Gespräche über Architektur, Design, Grafik und Kunst. 

AUSSTELLUNGEN

Unter den wichtigsten Vorhaben für das laufende und das kommende Jahr befinden sich wegweisende Ausstellungen. Für einige von ihnen hat PIN. eine Unterstützung bereits fest zugesagt. Dazu zählen „Max Beckmann/Omer Fast Abfahrt" in der Staatlichen Graphischen Sammlung München, „Die Architekturmaschine. Die Rolle des Computers in der Architektur“ im Architekturmuseum der TU München sowie „KI. Robotik. Design“ in der Neuen Sammlung – The Design Museum. Zu den Projekten, deren Förderung für 2021 angestrebt wird, zählen die Ausstellungen „Zeitgenössische Kunst im gobalen Dialog“ und „Emil Nolde. Meine Art zu malen“ in der Sammlung Moderne Kunst, die Einzelausstellung der Künstlerin Alexandra Bircken im Museum Brandhorst sowie die sozialkritische Ausstellung zum Thema Obdachlosigkeit „Who’s next“ des Architekturmuseums der TU München. Die in 2020 begonnene Trilogie, die substanzielle Arbeiten Max Beckmanns aus dem Bestand der Staatlichen Graphischen Sammlung München zeitgenössischen Künstlern zum Dialog gegenüber stellt, wird in 2021 mit „Max Beckmann/Friederike Feldmann“ in der Staatlich Graphischen Sammlung fortgeführt.