PIN. unterstützt die vier Museen unter dem Dach der Pinakothek der Moderne und das Museum Brandhorst seit vielen Jahren in der Umsetzung innovativer Ausstellungsprojekte. Auf dieser Seite finden Sie alle laufenden vom Verein geförderten Ausstellungen.

Eine Übersicht aller seit 2010 von PIN. geförderten Ausstellungen finden Sie in unserem Archiv.

Archiv

KI.ROBOTIK.DESIGN

Die Neue Sammlung - The Design Museum
04.12.2020 - 26.09.2021

Die Themen Robotic und Künstliche Intelligenz sind die aktuellen Themen, die unsere Zeit und Gesellschaft vor die größten Herausforderungen stellt. Auch im Bereich des
Designs stellen sich unzählige neue Aufgaben der Gestaltung von Prozessen und Produkten. So hat die Neue Sammlung - The Design Museum den Leiter der Munich School of Robtics and Machine Intelligence (MSRM), Herrn Prof. Dr. Sami Haddadin, und sein Team eingeladen, eine Ausstellung zu konzipieren, um beispielhaft ihre Entwicklungen zur Zukunft der Gesundheit, der Arbeit und der Mobilität in einer Zeit von Robotik und Künstlicher Intelligenz zu präsentieren. Geplant ist ein interaktives Laboratorium, in dem Prozesse wachsender künstlicher Intelligenz für die Besucher erlebbar gemacht werden. Neben der Sichtbarmachung des Entstehens Künstlicher Intelligenz fokussiert die Ausstellung auch Fragen nach den hiermit verbundenen Designformen. Mit Sami Haddadin setzt eine Koryphäe der Robotic und Künstlichen Intelligenz die Reihe für zeitgenössische Designpositionen in der Paternoster-Halle fort, zu der Die Neue Sammlung The Design Museum seit 2015 jährlich internationale Protagonisten des Designs einlädt.

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Die Architekturmaschine. Die Rolle des Computers in der Architektur

Architekturmuseum der TU München
14.10.2020 - 10.01.2021

Computer sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ob im Büro, an der Kasse im Supermarkt oder im heimischen Wohnzimmer – Bits und Bytes stecken mittlerweile in fast allen technischen Geräten. Auch im Architekturbüro ist der Computer heute Standard und hilft sowohl beim Design als auch in der Visualisierung neuer Projekte. Er hat sich zu einer “Architekturmaschine” entwickelt.

Die Ausstellung wirft erstmalig im deutschsprachigen Raum einen umfassenden Blick auf die Enwicklung des Digitalen in der Architektur. Von den Anfängen in den 1950er und 60er Jahren bis heute erzählt das Architekturmuseum diese spannende Geschichte in vier Kapiteln und präsentiert den Computer als Zeichenmaschine, als Entwurfswerkzeug, als Medium des Geschichtenerzählens und als interaktive Kommunikationsplattform. Die grundlegende Frage dahinter ist einfach: hat der Computer die Architektur verändert und wenn ja, wie?

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Max Beckmann/ Omer Fast ABFAHRT

Staatliche Graphische Sammlung München
08.10.2020 - 10.01.2021

Ausgangspunkt und Zentrum des neuen Filmprojekts WHAT CAN YOU SEE von Omer Fast (*1972 Jerusalem) bildet ein zeichnerisches Hauptwerk Max Beckmanns (1884 1950) aus dem Jahr 1917, das die Sammlung jüngst erwerben konnte. Kein zweites Mal wird Max Beckmann so schonungslos wie in diesem Selbstbildnis seinen zeitweiligen psychischen und physischen Verfall dokumentieren. Es beschreibt rückblickend seine Kriegserlebnisse aus der Zeit des Ersten Weltkriegs und deren posttraumatische Folgen und fördert mit graphischen Kürzeln von ergreifender Bestimmtheit seine subkutanen emotionalen Erschütterungen in der Oberfläche der Gesichtslandschaft zutage.

Omer Fast wird diese Leere und das Drama zwei Kriterien, die für seine eigene Arbeit unabdingbar sind zum Thema einer filmischen Annäherung machen. Man kann bei seinem filmischen Capriccio damit rechnen, dass die Betrachtenden am Ende des Closed Circuit nicht mehr sicher sein können, auf welcher Seite des Dramas sie sich befinden. Die Ausstellung bildet den Auftakt zu einer Trilogie in den kommenden Jahren, die substanzielle Arbeiten Max Beckmanns auf Papier aus dem Bestand der Staatlichen Graphischen Sammlung zeitgenössischen Künstlern zu einem Dialog zur Verfügung stellt. Beckmanns Welttheater wird exemplarisch in zeitgemäße künstlerische Diskurse gesetzt und bietet damit dem Publikum an, Max Beckmann als einen Künstler kennenzulernen und zu erleben, der uns auch im 21. Jahrhundert viel zu sagen hat.

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Anish Kapoor - Rotundenprojekt

Sammlung Moderne Kunst
16.09.2020 - 15.08.2021

Mit vier Museen zu Kunst, Graphik, Architektur sowie Design unter einem Dach gehört die Pinakothek der Moderne zu den größten Sammlungshäusern Europas. Das Zentrum des Hauses ist die gläserne Rotunde, die als lebendiger Ort der Begegnung dient. Seit 2019 wird die Rotunde regelmäßig alternierend mit einem ortsspezifisch geschaffenen Werk bespielt.

Anish Kapoor ist der Einladung der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen gefolgt, das Rotundenprojekt 2020 für die Sammlung Moderne Kunst zu realisieren. Ab dem 16. September 2020 wird Kapoors eigens für die Pinakothek der Moderne geschaffene groß dimensionierte Arbeit zu sehen sein. Im Zusammenspiel von Skulptur und Architektur kann der Betrachter die Rotunde neu erfahren und in eine dynamische Beziehung mit dem Raum eintreten. Ein eindrucksvoller neuer Fixpunkt im Zentrum des Kunstareal München entsteht.

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Lucy McKenzie: Prime Suspect

Museum Brandhorst
10.09.2020 - 21.02.2021

Lucy McKenzie (geb. 1977 in Glasgow), bekannt für ihren malerischen Einsatz illusionistischer Trompe-l'oeil-Effekte und architektonisch skalierte Installationen, etablierte sich schnell als eine der bemerkenswertesten Künstlerinnen ihrer Generation. Die in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin selbst entwickelte Ausstellung wird mit über 100 Werken aus der Zeit von 1997 bis heute erstmals den gesamten Umfang ihres Schaffens untersuchen.

Mit über 100 Werken von 1997 bis heute wird die Ausstellung die gesamte untere Ebene des Museums Brandhorst einschließlich der Mediengalerien füllen. Beispiele aus allen bedeutenden Werkgruppen der Künstlerin sind versammelt, angefangen bei frühen Gemälden, die sich auf Popmusik und die Olympischen Spiele in der Ära des Kalten Krieges beziehen, über ihre anschließende Auseinandersetzung mit den Traditionen der schottischen und osteuropäischen Wandmalerei und der belgischen Illustration und Typografie bis zu großformatigen Gemälden, die auf Grundlage von historischen Baustilen entstanden. Ebenfalls enthalten sind Werke aus ihrem kollaborativen Modelabel und Forschungsbüro Atelier E.B. und jüngste Arbeiten, die die Grenzen zwischen Malerei, Skulptur und Möbel verwischen und zum Teil speziell für die Ausstellung entwickelt werden.

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K.H. Hödicke. Eine Retrospektive

Staatliche Graphische Sammlung München
18.06.2020 - 13.09.2020

Der Maler K. H. Hödicke (*1938 Nürnberg) zählt zu Beginn der 1960er-Jahre zu den Wortführern einer kleinen Gruppe ungestümer jugendlicher Querdenker, die die Malerei revolutionieren wollen. Kaum dass die deutsche Nachkriegsmoderne wieder Anschluss an internationale künstlerische Tendenzen der Abstraktion gefunden hat, begehren sie gegen diese neuerliche Doktrin auf und halten mit einer Renaissance der für obsolet erklärten figurativen Malerei dagegen. Die retrospektiv angelegte Ausstellung K. H. Hödicke in der Staatlichen Graphischen Sammlung München gibt einen Einblick in ein nahezu unerschöpfliches künstlerisches Werk und demonstriert in der Zusammenschau von Zeichnung, Gemälde und Skulptur, dass K. H. Hödicke heute zweifellos zu den Klassikern gehört, sein Jahrzehnte übergreifender Werklauf aber hat seine Frische und Aktualität bewahrt.

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FEELINGS. KUNST UND EMOTION

Sammlung Moderne Kunst
08.11.2019 - 04.10.2020

Seit Jahrhunderten definiert sich der Mensch vor allem über seine Fähigkeit zur Vernunft. Doch erst seit kurzem kann die wissenschaftliche Forschung belegen, dass es vor allem emotionale Kräfte sind, die unsere Entscheidungen bestimmen. Gefühle und Affekte lenken unser Denken und Handeln oft stärker, als es uns bewusst ist, und in vielen Fällen erkennen wir selbst nicht, was uns antreibt, oder wir können nur schwer erklären, warum uns etwas besonders berührt. Auch Kunstwerke können unterschiedlichste Stimmungen vermitteln. Nicht selten wecken sie Assoziationen mit Erfahrungen, die bisweilen über lange Zeit hinweg gespeichert wurden. Ob sie als angenehm oder als unangenehm empfunden werden – sie haben in jedem Fall Einfluss auf die Deutung und Bewertung durch die Kunstbetrachtenden. Unter dem Blickwinkel des Emotionalen führt die Ausstellung rund 60 Bilder, Objekte, Filme und Installationen zusammen. Sie alle bieten einen intuitiven Zugang und schaffen atmosphärische Räume, die eine emotionale Auseinandersetzung spiegeln oder selbige durch ihre sinnliche Ausstrahlung anregen. Die ausgewählten Werke von Vlassis Caniaris, Marlene Dumas, Elmgreen & Dragset, Tracey Emin, Gillian Wearing u. v. a. entstammen dem eigenen Sammlungsbestand, der Sammlung Goetz sowie weiteren privaten Leihgebern.

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Hermann Glöckner. Ein Meister der Moderne

Staatliche Graphische Sammlung München
24.10.2019 – 19.01.2020


Zweifellos zählt Hermann Glöckner (1889 Dresden – 1987 Westberlin) heute zu den Ausnahmekünstlern unter den Avantgardisten der deutschen klassischen Moderne. Trotz widriger politischer Umstände in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur und des darauf folgenden DDR-Regimes in Ostdeutschland hat er als ‚Nonkonformer‘ in Dresden über Jahrzehnte hinweg in Abgeschiedenheit kontinuierlich ein herausragendes künstlerisches Werk geschaffen, das es noch immer zu entdecken gilt. Lange Zeit faszinierten Glöckners Arbeiten zuvorderst Künstler. Hermann Glöckner eilt bis heute der noble Ruf eines ‚Artist’s Artist‘ voraus. Zugleich stand er von der Kunstgeschichte nahezu unbeachtet im Schatten der etablierten Meister der klassischen Moderne. Erst in den letzten Jahren wurde sein singulärer künstlerischer Beitrag über Grenzen hinweg in größere kunsthistorische Zusammenhänge gestellt und als Neuentdeckung auch einem internationalen Publikum präsentiert. In der Münchner Ausstellung Hermann Glöckner – Ein Meister der Moderne begegnen sich in einer Zusammenschau Beispiele seines frühen Tafelwerks aus der Zeit von 1930 bis 1935 und eine Gruppe seiner Modelli der 1960er- und 1970er-Jahre, die als Entwürfe zu geplanten großformatigen skulpturalen Faltungen verstanden werden können. Erstmals werden diese zentralen Werkgruppen seines abstraktkonstruktiven Œuvres einer konzentrierten kunsthistorischen Betrachtung unterzogen. Beide muss man als fortlaufende künstlerisch-konzeptuelle Studien verstehen, die für Hermann Glöckner eine Inspirationsquelle von großer Bedeutung waren und zugleich ein Schlüssel zum Verständnis seiner gesamten Arbeit sind.

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Balkrishna Doshi: Architektur für den Menschen

Architekturmuseum der TU München
17.10.2019 - 19.01.2020

Balkrishna V. Doshi (* 1927 in Pune, Indien) ist Architekt, Städteplaner und Lehrer. Er zählt zu den einflussreichsten Pionieren moderner Architektur in Indien. In über 60 Jahren architektonischer Praxis hat er eine Vielzahl an unterschiedlichen Projekten verwirklicht, wofür Doshi 2018 mit dem renommierten Pritzker-Preis geehrt wurde. Seit den 1950er-Jahren hat er mehr als 100 Gebäude realisiert, darunter Verwaltungs- und Kultureinrichtungen, Siedlungen und Wohnhäuser. International bekannt wurde er durch seine visionären Stadtplanungen und sozialen Wohnprojekte sowie durch sein großes Engagement im Bildungsbereich. Zu den Pionierleistungen gehören unter anderem das Indian Institute of Management (1977-1992), sein eigenes Architekturbüro Sangath (1980) und die berühmte Wohnsiedlung Aranya für Menschen mit geringem Einkommen (1989). Sein Verständnis von Architektur ist stark von Le Corbusier und Louis Kahn geprägt, mit denen er als junger Architekt zusammenarbeitete. Ausgehend von deren moderner Formensprache hat er jedoch ein ganz eigenes ästhetisches Vokabular entwickelt, das mit lokalen Bedürfnissen und indischen Traditionen in Einklang steht. Doshis Gesamtwerk wird vom 17. Oktober 2019 bis zum 19. Januar 2020 im Architekturmuseum der TUM in einer Retrospektive gezeigt. Anhand einer Fülle von Originalzeichnungen, Architekturmodellen, Plänen, Malereien, Fotografien, Filmen und begehbaren Rauminstallationen wird sein Schaffen in den Bereichen Architektur, Städtebau, Design und Kunst umfassend präsentiert.

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ANDERS GESEHEN. AFRIKANISCHE KERAMIK AUS DER SAMMLUNG HERZOG FRANZ VON BAYERN

Die Neue Sammlung - The Design Museum
27.09.2019 - 29.03.2020

Mit Juli 2017 ging die außerordentlich vielfältige, qualitätvolle und umfangreiche Sammlung afrikanischer Keramik des 19. bis 21. Jahrhunderts aus der Sammlung Herzog Franz von Bayern als Schenkung und als Dauerleihgabe an Die Neue Sammlung - The Design Museum. Sie besteht aus Gefäßkeramiken und figürlichen Keramiken und umfasst einen großen geografischen Raum des afrikanischen Kontinents. Die Sammlung konzentriert sich auf Keramiken, die in Aufbautechnik, also ohne den Einsatz einer Drehscheibe gefertigt wurden. Diese Technik ist mit Ausnahme der nördlichen Regionen auf dem gesamten Kontinent vorherrschend. In ihrem Umfang, ihrer Präzision der Auswahl und Qualität der einzelnen Stücke gilt die Sammlung, die Herzog Franz von Bayern seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts aufgebaut hat, als eine der international bedeutenden Sammlungen afrikanischer Keramik. Mit ihrer Übergabe an eine öffentliche Institution wird diese Sammlung dem Publikum und der Forschung vorgestellt und zugänglich  gemacht, viele der gezeigten Objekte werden hier zum ersten Mal präsentiert.

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Forever Young - 10 Jahre Museum Brandhorst

Museum Brandhorst
24.05.2019 - April 2020

Am 18. Mai 2009 wurde das Museum Brandhorst eröffnet. Als wäre es gestern gewesen und doch hat sich viel verändert: 10 Jahre später erwartet die Öffentlichkeit eine „neue“ Sammlung Brandhorst. Denn seit Eröffnung des Hauses sind die hochkarätigen Bestände von knapp 700 auf über 1.200 Werke angewachsen. Einerseits wurden die Werke von Andy Warhol, Cy Twombly, Jean-Michel Basquiat oder Sigmar Polke um wichtige Arbeiten von Ed Ruscha, Keith Haring, Louise Lawler und Albert Oehlen erweitert. Andererseits sind maßgebliche Positionen der zeitgenössischen Kunst – von Seth Price und Wolfgang Tillmans bis Charline von Heyl und Laura Owens in die Sammlung eingegangen. Zum Jubiläum werden diese Neuerwerbungen im Zusammenspiel mit den Highlights der Sammlung vorgestellt.

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Ingo Maurer. Pendulum

Die Neue Sammlung
03.05.2019 - 01.02.2020
 

Die archaische Form des Eies und seine konstruktive Perfektion faszinieren seit jeher. Das schwingende Pendel ist ein physikalisches Phänomen der Natur, das schon den Ägyptern Orientierung bot. Die Beobachtung eines Pendels gehört zu den kinetischen Erlebnissen, die sich durch ihre Ruhe und Regelmäßigkeit auf unser Wohlbefinden auswirken. Diese Kombination aus harmonischer Form des Eies und der beruhigenden Bewegung des Pendels sind die Ausgangspunkte für Ingo Maurers Pendulum, das schwingend oder im Ruhezustand eine neue Raumerfahrung ermöglicht. Ab 2019 wird die Rotunde regelmäßig alternierend mit einem ortsspezifisch geschaffenen Werk bespielt: als Ausdruck der Transdisziplinarität der Pinakothek der Moderne sowie zur Belebung des Eingangsbereiches. Zum Auftakt zeigt die Neue Sammlung – The Design Museum ab April 2019 bis Februar 2020 die Installation „Pendulum“ des Licht-Designers Ingo Maurer. Ab 2020 werden daran anschließend Projekte der Sammlung Moderne Kunst der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, der Staatlichen Graphischen Sammlung München und des Architekturmuseums der TU München folgen.

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Raoul de Keyser. Oeuvre

Sammlung Moderne Kunst
Pinakothek der Moderne
05.04. - 08.09.2019

Die Ausstellung des belgischen Malers Raoul De Keyser (1930-2012) führt über 100, zum Teil selten oder noch nie gezeigte Gemälde aus allen Phasen seines Schaffens zusammen. Die Exponate stammen aus dem Nachlass des Künstlers sowie aus rund 40 öffentlichen und privaten Kunstsammlungen in Europa, China, Japan und den USA. In seiner unbeirrbaren Suche nach dem Wesentlichen des Gesehenen ist Raoul De Keyser – vergleichbar dem 13 Jahre jüngeren deutschen Maler Palermo – ein Vertreter der späten Moderne. Doch sein Werk besticht bis zuletzt durch eine auffallende Lust am Spiel und einen trockenen Humor. Die Leichtigkeit, mit der sich Raoul De Keyser des Öfteren über die Konventionen der Kunstgeschichte hinwegsetzt, ist auch ein Grund, weshalb er als ein "Painter‘s Painter" ("Maler-Maler") geschätzt wird, der nachfolgende Künstlergenerationen bis heute inspiriert.

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Sound of Design

Die Neue Sammlung - The Design Museum
ab 21.02.2019

Die Töne von Designobjekten sind oft so charakteristisch wie ihre Gestalt. Ab 21. Februar 2019 stehen den Besucherinnen und Besuchern daher die Geräusche verschiedener Ausstellungsstücke der Neuen Sammlung in der Web-App „Sound of Design“ zur Verfügung. Die Bandbreite der Töne reicht vom Klingeln historischer Telefonapparate über spezifische Motorengeräusche ikonischer Automobile bis zum Klacken einer Schreibmaschinentastatur. Durch die App werden sie Teil der multimedialen Besuchererfahrung und erwecken die sonst museal entrückten Objekte zum Leben.

Zur App

Politics of Design - Design of Politics

Die Neue Sammlung
30.11.2018 – 29.09.2019

„Politics of Design, Design of Politics“ ist der programmatische Titel der Ausstellung von Friedrich von Borries, die ab November für zehn Monate zu sehen sein wird. Die Ausstellung setzt damit die Reihe für zeitgenössische Designpositionen in der Paternoster-Halle fort, zu der Die Neue Sammlung – The Design Museum seit 2015 jährlich internationale Protagonisten des Designs einlädt. Friedrich von Borries konzipiert nach Konstantin Grcic, Werner Aisslinger, Hella Jongerius & Louise Schouwenberg eine mehrteilige Installation, die neben der Paternoster-Halle erstmals auch die Räume der ständigen Sammlung miteinschließt.

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FUTURO. A Flying Saucer in Town

Pinakothek der Moderne
Die Neue Sammlung - The Design Museum | Außenraum
02.06.2017 ‐ 03.06.2018

Die Neue Sammlung präsentiert ihren Ankauf des spektakulären FUTURO im Außenraum der Pinakothek der Moderne. Das FUTURO ist nicht nur das bekannteste und innovativste, sondern auch eines der ersten in Serie produzierten Kunststoffhäuser der Welt. Kein anderes Objekt verkörpert den Glauben an den technologischen Fortschritt und an die Zukunft des Raumfahrtzeitalters der späten 1960er-Jahre besser als das FUTURO. Nicht umsonst sollte es zum Inbegriff des utopischen Designs werden. Das in Segmentbauweise aus glasfaserverstärktem Polyester bestehende Haus war für unterschiedliche Verwendungszwecke vorgesehen. Ursprünglich als Skihütte für unwegsames Gelände geplant, konnte es aber auch als Wochenendhaus, Unterrichtsraum oder gar als Bankfiliale dienen. In seiner Form, Ausstattung und durch seine vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten veranschaulicht das FUTURO exemplarisch die visionären Designideen jener Epoche zwischen Pop und Sozialrevolution, die letztendlich die Idee des Funktionalismus spaltete. Der Innenraum des FUTUROs kann in der kalten Jahreszeit nur im Rahmen von Führungen besichtigt werden.

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