Förderziele 2019/2020

Die PIN. Party hat sich seit der Eröffnung der Pinakothek der Moderne im Jahre 2002 zu einem der wichtigsten Instrumente zur Unterstützung und finanziellen Absicherung der Pinakothek der Moderne und des Museums Brandhorst entwickelt. Die Rekorderlöse aus dem vergangenen Jahr kamen der Realisierung von Ankaufswünschen, Ausstellungen und Vermittlungsprojekten der vier Museen unter dem Dach der Pinakothek der Moderne und des Museums Brandhorst zugute. Für die zuverlässige Unterstützung und die damit verbundene Planungssicherheit sind wir PIN. außerordentlich dankbar. Auch 2020 hoffen wir, mit den großzügigen Spenden im Rahmen der PIN. Party viele wichtige Anliegen realisieren zu können und so unseren Institutionen zu größtmöglicher Lebendigkeit zu verhelfen.

ERWERBUNGEN

Seit seiner Gründung hat PIN. rund 1.300 Werke für die Sammlungen der vier Museen unter dem Dach der Pinakothek der Moderne erworben. Dank der Unterstützung des Vereins können wir unsere Sammlungsbestände auch 2019/20 kontinuierlich erweitern, Lücken schließen und neue Akzente setzen. Die Bandbreite reicht dabei von Aquarellen des kubanischen Künstlerkollektivs Los Carpinteros über Zeichnungen von Michael Krebber und Jackson Pollock, Gemälden von Raoul de Keyser, bedeutenden deutschen Fotografien der 1970er Jahre oder einer Gliederpuppe von Oskar Schlemmer bis hin zu eindrucksvollen Designobjekten wie Ingo Maurers Pendulum, das anlässlich des ersten Rotundenprojektes erworben wurde. Ein Großteil der Erwerbungen steht in Zusammenhang mit den von PIN. geförderten Ausstellungen.

AUSSTELLUNGEN

Unter den wichtigsten Vorhaben für das laufende und das kommende Jahr befinden sich wegweisende Ausstellungen.
Für einige von ihnen hat PIN. eine Unterstützung bereits fest zugesagt. Dazu zählen neben der Ausstellung „Anders Gesehen. Afrikanische Keramik aus der Sammlung Herzog Franz von Bayern“ in der Neuen Sammlung – The Design Museum die Retrospektive „Balkrishna Doshi – Architektur für die Menschen“ im Architekturmuseum der TU München, die Übersichtsschau „Hermann Glöckner – Ein Meister der Moderne“ in der Staatlichen Graphischen Sammlung München und die Gruppenausstellung „Feelings – Emotion und Kunst“ in der Sammlung Moderne Kunst. Zu den Projekten, deren Förderung für 2020 angestrebt wird, zählen eine Einzelausstellung der schottischen Künstlerin Lucy McKenzie im Museum Brandhorst, die Ausstellung „Robotik, Künstliche Intelligenz und Design“ in der Neuen Sammlung – The Design Museum sowie eine Ausstellung im Architekturmuseum der TU München, die sich mit der Rolle des Computers in der Architektur auseinandersetzt. Als Auftakt einer Trilogie, die substanzielle Arbeiten Max Beckmanns aus dem Bestand der Staatlichen Graphischen Sammlung München zeitgenössischen Künstlern zu einem Dialog zur Verfügung stellt, fördert PIN. die Präsentation „Max Beckmann/Omer Fast. What You Can See“ in der Staatlichen Graphischen Sammlung München.

KUNSTVERMITTLUNG

Eine wichtige Aufgabe der Museen im 21. Jahrhundert ist es, einem diversen Publikum neue Perspektiven zu öffnen und Teilhabechancen für unterschiedlichste Zielgruppen zu ermöglichen. Dies ist auch erklärtes Ziel der vier Museen in der Pinakothek der Moderne und des Museums Brandhorst. Deshalb fördert PIN. sie seit vielen Jahren bei der Realisierung eines breiten Spektrums von Kunstvermittlungsangeboten. Zu den langfristig angelegten Vermittlungsprojekten gehören auch 2019 und 2020 wieder das beliebte Programm „PIN.OCCHIO“ für Hortkinder aus kunstfernen Milieus, das stark nachgefragte interkulturelle Angebot „YES, WE‘RE OPEN!“, das experimentelle Programm „TOGETTHERE-XPERIENCE“ und die wie eine Schnitzeljagd konzipierte „Entdeckertour“, die 2019 um eine dritte Thementour erweitert wurde. Das „Sommerferienprogramm“ und das allsonntäglich stattfindende Angebot „Kinder können Kunst…“ bringen weiterhin Kinder unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft miteinander in Kontakt. Im Museum Brandhorst unterstützt PIN. 2019 und 2020 zudem begleitend zur Jubiläumsausstellung „Forever Young – 10 Jahre Museum Brandhorst“ ein umfassendes Rahmenprogramm und die „Art Expedition“ für Kinder. Mit der Fortführung der „Königskunde“, die Besuchern der von den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen initiierten Ausstellung „Königsklasse“ auf Herrenchiemsee Wege zur zeitgenössischen Kunst erschließt, fördert PIN. das Interesse an der Kunst auch über die Grenzen Münchens hinaus. Liebe Freundinnen und Freunde der Pinakothek der Moderne und des Museums Brandhorst, verehrte Gäste der PIN. Party, wir freuen uns auf das gemeinsame Fest und laden Sie ein, bei der Auktion tatkräftig mit zu steigern! Tragen Sie auf Ihre Weise dazu bei, dass die Pinakothek der Moderne und das Museum Brandhorst auch weiterhin lebendig strahlende, qualitätsvolle und weltoffene Häuser bleiben.

Die Direktoren der vier Museen in der Pinakothek der Moderne
Michael Hering, Staatliche Graphische Sammlung
Andres Lepik, Architekturmuseum der TU München
Bernhard Maaz, Bayerische Staatsgemäldesammlungen – Sammlung Moderne Kunst und Museum Brandhorst
Angelika Nollert, Die Neue Sammlung – The Design Museum